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Bildstabilisierung hätte Schießbudenqualität??
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Beitrag Bildstabilisierung hätte Schießbudenqualität?? 
Vielleicht hat der eine oder andere es schon gelesen, Adrian Ahlhaus zieht in diesem Artikel über Bildstabilisierung her:

Bildstabilisierte Objektive haben in der Praxis etwas von einer Schießbudenqualität

Er redet hier nur von Theorie, jeden praktischen Vergleich bleibt er schuldig, aber ich frag mich, wie viel da dran ist. Zumal mich ja schon immer gewundert hat, warum stabilisierung im Objektiv überhaupt funktioniert, der Sensor wackelt bei Nikon/Canon ja fröhlich zusammen mit dem Body weiter...?

Aber wenn dem in der Praxis so wäre, dann hätte doch sicher schon mal jemand das beim Vergleich eines Objektivs mit seinem nicht stabilisiertem Vorgänger gemerkt, oder??

Liebe Grüße,
Sam


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Erstens bleibt er wie du schon gesagt hast jeglichen Beweis schuldig und zweitens ist dieses von ihm so hochgelobte  24-120 D zumindest an meiner D3X eine absolute Gurke !! Das Nachfolgemodel ist zwar auch net sooo toll aber in meinen Augen deutlich besser - zumindest in den unteren Brennweiten ist es im Randbereich noch so ok - das alte Objektiv hatte hier nur "Matsch" abgeliefert .

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Naja, zumindest keine Ahnung hat der Typ wirklich reichlich und das bestätigt er hiermit:

Zitat:
Zusätzlich sind bei Kameras mit bewegten Bildsensoren die Bildkreise aller Optiken nun nicht mehr generell zentral abbildend wirksam, was gerade für APS-C große Bildsensoren nachteilig ist, da bedingt durch die Linsenkonstruktionen bereits eine deutlich stärkere Randabdunkelung entsteht, die bei versetzten Bildkreises noch deutlicher hervor tritt.


In der Tat wurde dieser theoretische Effekt von nahezu allen Ingenieuren einmal vermutet und ist ja auch ganz leicht nachvollziehbar, wenn der Sensor sich durch nicht ausgeleuchtete Regionen schiebt.
Genau deswegen gab es seinerzeit für die KoMi-D7D nur Vollformatobjektive, da der Sensor auch das volle KB-Format auswackelte.

Die Praxis zeigte dann aber etwas völlig anderes, nämlich dass der Mensch nicht linear zittert und so hält sich der Chip in Relation zur gesamten Belichtungszeit nur so kurz in abgeschatteten Bereichen auf, dass dies auf dem Bild nicht zu sehen ist.
Das kann jeder mit einer Pentax oder APS-Sony nachvollziehen, einfach mal bei kritischer Belizeit ein APS-Objektiv mit einem KB vergleichen.

Vermutlich wird es sich bei den "dezentrierten" Linsenelementen der optischen Stabis ganz ähnlich verhalten, in der Theorie erklärbar, in der Praxis nicht sichtbar.

Aber korrgiert mich bitte wenn ich falsch liege: ist Alhaus nicht der Typ den es angeblich gar nicht geben soll und der angeblich nur ein Synonym des äußerst umstrittenen Ivan Böres von Digitalkamera sein soll? - Oder verwechsel ich da jetzt was?

Zumindest scheint das lt. Google ein recht bekannter Quertreiber und Provokateur zu sein und die HP mit "seinem eigenen" Vor- und Nachnahmen ist auf eine ganz andere Person registriert? Und das als Autor mehrerer Fachbücher?


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Selten so nen Blödsinn gelesen.
Die optischen Stabis sollen ja die Bildleistung des optischen Systems deutlich/sichtbar verschlechtern,die Sensorstabis sollen ja den optimalen Bildkreis verlassen und so weiter.....
Sicherlich mag es Einzelfälle geben,da es schon immer optische Schwankungen einer Qualitätslinie gab und gibt,jedoch wersagt er könne pauschal behaupten optische Stabis würden generell die optische Bildleistung runterziehen,der hat einfach keinen Plan von der Realität.
Selbst wenn es so wäre,wo bleiben da die nachvollziehbaren Fakten?
Es dürfte keine geben,denn die wären schon in aller Foren Munde.


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Rein theoretisch hat er fast mit allem Recht. Dass bildstabilisierte Sensoren "abheben" und dadurch unschärfer werden, stimmt natürlich nicht. Es stimmt aber, dass man bei optischen Bildstabilisatoren die Dezentrierung genauso in Kauf nimmt wie die oft zusätzlichen optischen Elemente. Ein Objektiv wird ja nicht grundsätzlich besser, weil mehr Linsen drin sind. Im Gegenteil: Es bedeutet Lichtverlust und eine erhöhte Gefahr für optische Fehler wie Verzeichnung und Abberationen. Auch bei den beweglichen Bildsensoren fahren die Sensoren in die schlechteren Randbereiche.

In der Praxis jedoch zeigt sich, dass die beweglichen Linsen/Sensoren dann doch im Mittel in der Mitte sind und die Probleme nicht sichtbar werden. Nur manchmal haben Leute dann bei einem Bild plötzlich eine unscharfe Ecke und wundern sich. Es wird der Bildstabilisator gewesen sein.

Yvan Boeres ist übrigens meines Wissens nicht Adrian Ahlhaus. Yvan hat zwar teils auch sehr eigensinnige Ansichten, hat aber m. E. einen völlig anderen Schreibstil.


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Theoretisch ist jedes bewegliche Teil der Schärfe abträglich.
Hatte vor Jahren schon CoFo in einem Objektivvergleichstest (Telezooms?) groß ausgewölzt.

Im Endeffekt sind die Nachteile sicher vorhanden, werden aber durch die Vorteile (mehr als ?) kompensiert.

Wobei manuelle Objektive noch den haptischen Genuss des satt laufenden Fokusringes bieten können.

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Die Frage ist ja nicht, machen Wackeldackel das Foto unscharf, sondern was macht das Foto unschärfer – der Wackeldackel oder das Verwackeln per Hand, weil kein Wackeldackel da ist. Wenn das Bild also mit Wackeldackel weniger unscharf ist als ohne, hat's doch was gebracht.

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Sunlion hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist ja nicht, machen Wackeldackel das Foto unscharf, sondern was macht das Foto unschärfer – der Wackeldackel oder das Verwackeln per Hand, weil kein Wackeldackel da ist. Wenn das Bild also mit Wackeldackel weniger unscharf ist als ohne, hat's doch was gebracht.


Und das wird ja immer von den genauen Umständen der Situation abhängen, womit sich diese Frage nicht eindeutig beantworten lässt.

Bei bestem Licht und kurzen Brennweiten wird IS seine Vorteile vermutlich nicht so sehr ausspielen können, wie bei langen Brennweiten und mäßigem Licht...


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Nö, aber bei Normal oder Tele ohne Stativ - und das soll ja mal vorkommen, wenns grad mal wieder schnell gehen muss Cool


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Beitrag Re: Bildstabilisierung hätte Schießbudenqualität?? 
radeldudel hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht hat der eine oder andere es schon gelesen, Adrian Ahlhaus zieht in diesem Artikel über Bildstabilisierung her:



Der Typ erinnert mich ein wenig an gewisse bornierte Erzkonservativen aus der Künstler- und Schriftstellerecke... Sicherlich ist der Bildstabilisator aus puristischer sicht ein Frevel und Teufelswerk, aber dass er grundsätzlich technisch schlechtere Fotos abliefert ist theoretischer Dumpfquatsch.
Man sollte das Thema schon etwas differenzierter betrachten, sowohl die Befürworter als auch die Gegner. Ich muss da immer wieder an Udos Worte denken, als er vor 5 Jahren an die Gegner (des Komi-AS) gewandt sinngemäss immer wieder schrieb: "Mit Stabi sind Fotos drin die ohne sie gar nicht möglich gewesen wären"
Wenn die Objektivstabilisierung Fotos wirklich verschlechtern würde, dann sässen Canikon auf ihren neuen Linsen wie auf sauer Bier.

fibbo


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